Modellauswahl im SüdBadenVan-Fahrzeugkonfigurator mit drei Campervan-Modellen und Preisen

Was kostet das? Warum ein Konfigurator diese Frage besser beantwortet als du.

Halb elf abends. Eine Mail kommt rein: „Hallo, was kostet so ein Ausbau ungefähr?“

Du antwortest am nächsten Morgen: kommt drauf an. Welches Basisfahrzeug, welche Länge, Dieselheizung oder Gas, Einzelbetten oder Querbett, Solar ja oder nein.

Zwei Tage später die Rückfrage: „Und mit Solar?“ Du rechnest. Wieder zwei Tage. „Und wenn wir doch das längere nehmen?“

Nach der vierten Mail weißt du immer noch nicht, ob der Mensch kaufen will oder nur träumt. Und er weiß immer noch nicht, was sein Wunschfahrzeug kostet.

Die Frage, die du gar nicht beantworten kannst

„Was kostet das?“ ist bei einem individuell ausgebauten Fahrzeug keine Frage mit einer Antwort. Es ist eine Frage mit tausend Antworten, je nachdem, was jemand will.

Genau deshalb scheitert das Kontaktformular an dieser Stelle. Es fragt nach Name, E-Mail und Nachricht. Was fehlt, sind die zwanzig Entscheidungen, aus denen sich der Preis ergibt.

Also beantwortest du sie einzeln. Per Mail. Für jeden Interessenten neu.

Was ein Konfigurator anders macht

Er dreht die Richtung um. Statt dass du fragst und der Kunde antwortet, entscheidet der Kunde und sieht sofort, was es kostet.

Für SüdBadenVan, einen Campervan-Ausbauer aus Südbaden, haben wir genau das gebaut. Wer nachts um halb elf auf der Seite landet, klickt sich durch und hat zehn Minuten später sein Fahrzeug zusammengestellt, mit Preis.

Du bekommst am Morgen keine vage Frage, sondern eine fertige Konfiguration.

Fünf Schritte statt fünf E-Mails

Der Ablauf führt durch die Entscheidungen, ohne zu überfordern:

  • Modell wählen. Drei Grundfahrzeuge mit Foto, Maßen, Motorisierung und Startpreis. Wer hier hängenbleibt, war ohnehin nicht bereit.
  • Basisausstattung. Was immer dabei ist, und was die erste Weggabelung darstellt.
  • Konfiguration. Die eigentlichen Entscheidungen. Jede Wahl verändert den Preis sofort sichtbar, niemand rechnet im Kopf mit.
  • Zusammenfassung. Alles auf einen Blick, mit der Möglichkeit zurückzuspringen und etwas zu ändern.
  • Anfrage. Erst hier werden Name und Kontakt abgefragt. Nicht vorher.

Diese Reihenfolge ist Absicht. Wer zuerst nach Kontaktdaten fragt, verliert die Hälfte. Wer jemanden erst zehn Minuten investieren lässt, bekommt sie fast alle.

Was am Ende bei dir ankommt

Nicht „was kostet das ungefähr“, sondern:

Schauinsland 540 D auf Fiat Ducato, 140 PS, Dieselheizung, Solarpaket, Einzelbetten, Markise. Gesamtpreis 94.300 Euro. Anfrage von einem Menschen mit Namen, Telefonnummer und einem Wunschtermin.

Das ist kein Lead mehr, das ist ein Gespräch mit bekanntem Ausgangspunkt. Du rufst an und redest über Details statt über Grundlagen.

Und die Interessenten, die sich nicht durchgeklickt haben, hast du auch nicht verloren. Die hätten dir ohnehin nur Arbeit gemacht.

Warum das kein Shop ist

Ein häufiges Missverständnis: Konfigurator klingt nach Onlineshop, nach Warenkorb und Bezahlung. Das ist es ausdrücklich nicht.

Niemand kauft ein Fahrzeug für 90.000 Euro per Klick. Am Ende steht keine Bestellung, sondern eine Anfrage. Der Verkauf passiert weiterhin im Gespräch, wo er hingehört. Der Konfigurator übernimmt nur den Teil davor, der dich bisher Stunden gekostet hat.

Das gilt genauso für einen Wintergarten, eine Küche, eine Photovoltaikanlage oder einen Maschinenumbau. Überall dort, wo der Preis von Entscheidungen abhängt und nicht auf dem Etikett steht.

Was das technisch heißt

Der Konfigurator ist eine eigene Anwendung, gebaut mit Next.js und TypeScript. Er läuft neben der Website, nicht darin, und ist über eine Adresse eingebunden. Das hat drei Gründe:

  • Die Website bleibt schlank. WordPress muss nichts rechnen, was es nicht gut kann.
  • Vorauswahl per Link. Du kannst jemandem eine Adresse schicken, in der das Modell schon gewählt ist. Praktisch für Messen und Anzeigen.
  • Mehrere Kunden, ein System. Die Plattform ist so gebaut, dass weitere Betriebe ihren eigenen Konfigurator bekommen können, mit eigenen Modellen und eigenem Erscheinungsbild.

Der letzte Punkt ist der interessante: Was einmal für einen Betrieb entsteht, muss beim nächsten nicht von vorn gebaut werden.

Für wen sich das lohnt

Nicht für jeden. Drei Fragen helfen bei der Einschätzung:

  • Hängt dein Preis von Entscheidungen ab? Wenn du eine Preisliste hast, brauchst du keinen Konfigurator, sondern eine gute Preisliste.
  • Beantwortest du dieselben Fragen immer wieder? Zähl mit, wie oft du diese Woche „kommt drauf an“ geschrieben hast.
  • Verlierst du Anfragen an die Wartezeit? Wer abends sucht und drei Tage auf eine Zahl wartet, hat inzwischen woanders geklickt.

Zweimal ja, und es lohnt sich fast sicher.

Selbst ausprobieren

Der Konfigurator steht zum Durchklicken bereit. Du musst nichts eingeben und am Ende nichts abschicken:

Konfigurator ansehen

Achte darauf, wie sich der Preis mitbewegt, während du entscheidest. Das ist der Punkt, an dem aus einem Interessenten ein Käufer wird oder eben nicht.